Laurence Dean & Andrew Lawrence-King
Traversflöte                           Harfe                         
   

Das Duo

LAURENCE DEAN und ANDREW LAWRENCE-KING harmonieren ideal miteinander: Zum einen verschmelzen die Instrumente Traversflöte und Harfe klanglich wunderbar miteinander. Zum anderen sprechen die beiden Könner ihrer Instrumente die gleiche musikalische Sprache, können die Einfälle des jeweils anderen erfühlen und entsprechend unterstützen. Beide Musiker spielen mit bewundernswerter Freiheit, Lockerheit und Tiefe in der Phrasierung und erstaunen mit beieindruckender Flexibilität in Metrum und Dynamik.

Traversflötist

LAURENCE DEAN ist ein Traversflötist, dessen Klangkultur sich durch eine klare, warme und tragende Tongebung auszeichnet. Aus der selbstverständlichen Beherrschung seines Instrumentes und interdisziplinärem Quellenstudium entstehen Interpretationen, die die Sinnlichkeit des Klanges, das Zuherzengehen des Spieles in den Mittelpunkt stellen.

  

   Der in Hamburg lebende freischaffender Künstler Laurence Dean wurde in Wolverhampton, England, geboren und studierte Traversflöte bei Wilbert Hazelzet und Barthold Kuijken  in Bremen und Den Haag. Mit seinen Duo-Partnern Andrew Lawrence-King, Harfe, Bernward Lohr und Carsten Lohff, Hammerflügel und Cembalo, gibt er regelmäßig Kammerkonzerte. Als Gründer des Ensembles „Mr. Burney’s Players“ veranstaltet und leitet Laurence Dean eigene musikalische Projekte. Außerdem konzertiert er solistisch mit Ensembles wie der Hannoverschen Hofkapelle, Fiori Musicali Bremen oder La Stravaganza Köln.

   Rundfunk- und Fernsehaufnahmen bei nordeuropäischen Sendern, Reisen mit Orchestern und Kammermusikensembles innerhalb Europas und CD-Veröffentlichungen gehören zu Deans Wirken. Regelmäßige Auftritte bei renommierten Musikfestivals wie Schleswig-Holstein Musikfestival, Festival d’Ambronnay, Göttinger Händelfestspiele, Bremer Musikfestival und im Leipziger Bacharchiv runden seine Konzerttätigkeit ab.

   Laurence Dean unterrichtet Traversflöte an der Folkwang Hochschule in Duisburg, am Hamburger Konservatorium und ist regelmäßig Dozent der internationalen Sommerakademie Kloster Michaelstein.

   

siehe auch: Laurence Dean, Traversflöte

Harfenist und Continuospieler

ANDREW LAWRENCE-KING ist als einer der weltweit führenden Interpreten Alter Musik anerkannt, und zwar sowohl als Barockharfenvirtuose, als einfallsreicher Continuo-Spieler als auch als kreativer und inspirierender Dirigent.

   

   Weltweit gibt Andrew Lawrence-King Solo-Recitals, geht mit The Harp Consort auf Tournee oder tritt als Dirigent auf, indem er Ensembles von einem der verschiedenen Continuo-Instrumente – Harfe, Orgel, Cembalo oder Psalterium – aus leitet. Außerdem konzertiert der international renommierte Künstler mit den Programmen Luz y Norte und Missa Mexicana.

   Andrew Lawrence-King begann seine musikalische Karriere als Vorsänger-Chorknabe der Kathedrale von St. Peter Port Guernsey, wo er später ein Orgelstipendium nach Cambridge gewann, danach vervollkommnete er seine Kenntnisse am Londoner Early Music Centre. Mit Europas besten auf Alte Musik spezialisierten Ensembles etablierte er sich schnell als ein wendiger Continuo-Spieler und gründete im Jahre 1988 die Continuo-Gruppe Tragicomedia, die er auch mitleitete. Andrew Lawrence-King nahm an Jordi Savalls Hesperion XX als Harfensolist teil und wurde berufen, an der Akademie für Alte Musik Bremen Harfe und Continuo zu unterrichten.

   Sein eigenes Ensemble, „The Harp Consort“, formierte Andrew Lawrence-King 1994 und wurde sofort von der Deutschen Harmonia Mundi für sieben Jahre für Solo- und Ensemble-Einspielungen unter Vertrag genommen. So entstanden viele preisgekrönte Aufnahmen (siehe Diskographie). Andrew Lawrence-Kings Arbeit zu Tänzen des 17. Jahrhunderts mit dem Tänzer Steven Player und The Harp Consort brachte dem Ensemble einen einmaligen Ruf für stilvolle und unterhaltende Bühnenauftritte. The Harp Consort steht derzeit exklusiv bei Harmonia Mundi USA unter Vertrag.

   Inzwischen ist Andrew Lawrence-King auch ein international gefragter Dirigent Alter Musik für Orchester, Chöre und Opern. So dirigierte er Barock-Opern und Oratorien an der Mailänder Scala, im Sydney Opera House, in der Tokioer Casals Hall, der Berliner Philharmonie, dem Wiener Konzerthaus, in New Yorks Carnegie Hall und in Mexiko Citys Palacio de Bellas Artes. Andrew Lawrence-King ist Haupt-Gastdirigent des Florentiner Barock-Ensembles „L’Homme Armé“, das sich auf frühe Barock-Opern und Oratorien spezialisiert hat und das er bei der Bühnenaufführung von Peris Euridice anläßlich des 400. Geburtstages der frühesten Oper im Paul Getty Centre, Los Angelos, dirigierte.

   Die meiste Freizeit verbringt Andrew Lawrence-King an Bord seiner Yacht „Continuo“. Seine Leidenschaft zur Musik und für das Meer dokumentiert seine CD Les Travailleurs de la Mer: alte Lieder einer kleinen Insel, in der er die traditionelle Musik Guernseys wiederbelebt.

Presse

   TRAVERSFLÖTIST UND CONTINUOSPIELER BEGEISTERTEN: Sanfte, liebliche Töne, flüssige Tonreihen und großes Können der beiden Interpreten faszinierten während eines Konzertes ... Das Harfensolo in „Amor ist mein Lied“ floß nur so dahin. Lawrence-King legt Wert auf Feinheiten ..., besonders der Schluß strahlte Wärme und freudige Zuversicht aus. Wunderschön erschloß sich das Flötensolo. Laurence Dean spielte hingebungsvoll, jedem Ton für sich eine Bedeutung gebend... Zum Schluß stellte Dean noch einmal seine Fingerfertigkeit unter Beweis. Während des ganzen Konzertes spielten beide Musiker bedächtig, ließen keinen Ton verlorengehen. Der Applaus klang hinterher wie ein Dröhnen in den Ohren.

aus: Weser Kurier, Programm: "Amor ist mein Lied"

Programme   4

 

4"AMOR IST MEIN LIED" (+ L)

Diskographie

 

 

 

 

Laurence Dean & Andrew Lawrence-King:

   

„Amor ist Mein Lied“ – Empfindsame Musik für Traversflöte und Harfe

Laurence Dean – Traversflöte, Andrew Lawrence-King – Harfe

Werke von C. F. Abel, G. Ph. Telemann, J. G. Müthel u.a.

Christophorus Verlag CHR 77162

» Daß die Musik für die Komponisten dieser Einspielung eine Klangrede gewesen ist, deren besonderer Fähigkeit es war, Leidenschaften zu wecken, die Herzen zu rühren, Seelenregungen wiederzugeben, Affekte darzustellen - Laurence Dean und Andrew Lawrence-King, beide großartige Könner ihres Fachs, gelingt es hervorragend, den "empfindsamen" Geist einer ganzen Epoche auf eine silberne Scheibe zu zwingen. Und dies mit einer bemerkenswerten Ausdrucksbreite, tadellos aufeinander abgestimmt. Auch klanglich ist die vorliegende Aufnahme sehr zu empfehlen.

(Fono Forum)

   

Laurence Dean:

 

„Le Rossignol en amour“ - Französische Barockmusik für zwei Traversflöten ohne Bass

Werke von J.-M. Hotteterre, J. B. de Boismortier u.a.

Laurence Dean und Christina Ahrens – Traversflöte/Blockflöte

Christophorus Verlag CHR 77202

  

J. S. Bach (1685 – 1750) : Sonaten für Traversflöte und Hammerklavier

Laurence Dean – Traversflöte, Bernward Lohr – Hammerklavier

ambitus 96863

  

Johann Adolf Hasse (1699-1783): Flötenkonzerte

Laurence Dean – Traversflöte, Hannoversche Hofkapelle

Christophorus Verlag 77228

  

Johann David Heinichen (1683-1729): Bläserkonzerte aus Dresden

Laurence Dean – Traversflöte, Martin Stadler – Oboe, Fiori Musicali Bremen

cpo 999 637 – 2

  

Franz Benda (1709-1786): Flötenkonzerte

Laurence Dean – Traversflöte, Hannoversche Hofkapelle

Christophorus Verlag CHR 77261

   

Andrew Lawrence-King (Auswahl):

   

Luz y Norte 

Diapason d’Or und CD des Jahres des Amadeus magazine

  

Missa Mexicana (festliche Polyphonie und bekannte Tänze Mexikos des 17. Jahrhunderts)

CD des Jahres der Londoner Times, Spitzenreiter der Bestsellerlisten)

   

Almira (G. F. Händel)

CD des Jahres der American Handel Society

   

Italian Concerto (Andrew Lawrence-King als Solist und Dirigent)

beste CD Alte Musik, Deutscher Schallplatten Akademie

   

La púrpura de la rosa (erste New World Oper)

Noah Greenberg Award

   

Miracles (Stücke aus dem 13. Jahrhundert des Priors Gautier de Coincy)

niederländischer Edison Award und Editor’s Choice des Gramophone Magazine’s

Editor’s Choice sowie CD des Jahres des Londoner Telegraph

  

The Harp of Ludovico (spanische und italienische Renaissance Musik)

  

La Harpe Royale (französischer Barock)

  

His Majesty’s Harper (Dowland und Byrd)

  

The Secrets of the Semitones (J. S. Bach)

  

Vier Jahreszeiten (A. Vivaldi)

  

Ludus Danielis (Mittelalterspiel)

   

El Arte de Fantasía (Tänze, Tientos und Lieder aus dem spanischen goldenen Zeitalter)

  

Chorégraphie: Music for Louis XIV’s Dancing Masters

Hörbeispiele
C. Ph. E. Bach: Amor ist mein Lied (mp3, 29 s, 205 KB)
G. Benda: Sonate G-Dur: Allegro Moderato (mp3, 43 s, 301 KB)
J. G. Müthel: Sonata D-Dur: Allegro ma non troppo (mp3, 30 s, 215 KB)
C. Ph. E. Bach: Amor ist mein Lied (mp3, 72 s, 497 KB)