Thomas Pietsch & Richard Fuller
Barockvioline                          Hammerflügel
   

Das Duo

zweier international renommierter und exzellenter Instrumentalisten präsentiert sich als perfekt eingespielt und hat zum Ziel, mit historischen Instrumenten die Kammermusik der Frühklassik und Klassik möglichst klangetreu zu interpretieren. Ihr stilsicheres, transparentes Musizieren vermittelt auf äußerst überzeugende Weise, wie Mozarts Sonaten und die seiner Zeitgenossen geklungen haben könnten. Thomas Pietsch und Richard Fuller erschließen dem an Interpretationen der Literatur dieser Epoche mit heutigem Instrumentarium gewöhnten Publikum neue Hördimensionen.

Barockviolinist

Thomas Pietsch, Experte für historische Aufführungspraxis, widmet sich besonders der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts, er konzertiert in verschiedenen Besetzungsformationen mit historischem Instrumentarium. In seine klaren und präzisen Interpretationen fließen exzellentes geigerisches Können, historisches Quellenstudium und kulturhistorische Kenntnisse ein. Sein besonderes Interesse gilt unbekannteren oder noch nicht veröffentlichten Werken. Außerdem ist Thomas Pietsch ein hervorragender Lehrer.  

   

   Geboren in Potsdam, spielte Thomas Pietsch bereits als Schüler auf Violinen verschiedener Epochen. Auch während seines Violin- und Kirchmusikstudiums an der Ostberliner und Hamburger Musikhochschule konzertierte er mit Instrumenten älterer und neuerer Bauweise. 1980 gründete er das Sanssouci-Ensemble Hamburg - jetzt Jupiter-Ensemble Hamburg - und 1986 die Cappella Filarmonica Hamburg, beides Klangkörper mit dem Instrumentarium des 18. Jahrhunderts. Die Sonatenliteratur der Wiener Klassik führte er bis Mitte der 90er Jahre häufig mit Edith Picht-Axenfeld, Hammerflügel, auf, mit der er zum Beispiel alle Beethoven-Sonaten in Zürich spielte. Seit Ende der 80er Jahre tritt Thomas Pietsch mit seinen Duo-Partnern Richard Fuller, Hammerflügel, und Bob van Asperen, Cembalo, mit dem gesamten Repertoire auf. 

   Schallplattenaufnahmen, Produktionen bei nahezu allen deutschen und einigen ausländischen Rundfunkanstalten, auch Live-Mitschnitte begleiteten Thomas Pietsch von Beginn seiner Konzerttätigkeit an. Konzertreisen führten ihn in die meisten west- und osteuropäischen Länder, in die Vereinigten Staaten, nach Israel und Argentinien. Einladungen zu verschiedenen Festivals – zum Beispiel Schleswig-Holstein Musikfestival, Greifswalder Bachwoche, Thüringer Bachwochen, Magdeburger Telemann-Tage, Göttinger Händel-Festspiele – folgt er regelmäßig.

   Seit 1991 lehrt Thomas Pietsch am Conservatorium in Frankfurt/M. das Fach „Barockvioline“.

   

siehe auch: Thomas Pietsch Violine solo | Thomas Pietsch & Bob van Asperen

Hammerflügelspieler

RICHARD FULLER gilt als ein führender Meister seines Instrumentes, und zwar als Solist und als Instrumental- und Liedbegleiter. Er versteht es, seinen Anschlag artikulations- und nuancenreich zu modifizieren und den mit Knien zu bedienenden Dämpfer geschickt einzusetzen.

   

   Der heute in Wien lebende Richard Fuller stammt aus den Vereinigten Staaten von Amerika, wo er Klavier, Musikwissenschaften, Cembalo und Hammerflügel studierte. Schwerpunkte der Arbeit des Künstlers bilden die Klavier- und Kammermusik sowie das Liedgutes der Wiener Klassik und Frühromantik. 

   Eine rege Konzerttätigkeit führt Richard Fuller seit 1982 in die Musikzentren Nordamerikas und Europas, wo er als Solist und Liedbegleiter  auftritt und als Gast bei zahlreichen Ensembles mitwirkt.

   Konzert-, Radio- und Fernsehmitschnitte, Filmmusik, Rundfunkproduktionen und CD-Einspielungen, darunter etliche Erstaufnahmen, runden seine umfangreiche  künstlerische Tätigkeit ab. Zur Zeit arbeitet Richard Fuller an einer Gesamteinspielung der Klavierwerke des französischen Pianisten und Komponisten Hyacinthe Jadins (1776 -1800).

   Richard Fuller wurde im  Jahr 2002 für seine künstlerische Arbeit zum “Distinguished Alumnus des Jahres 2002” der University of Oregon (USA) ernannt.  

 

siehe auch: Richard Fuller Hammerflügel solo

   

Hinweis: 

Falls gewünscht, reist Richard Fuller auch ohne Probleme mit eigenem, von ihm betreuten Instrument zu einem Konzertauftritt an.

Presse

   WIE MOZART SEINE SONATEN HÖRTE: Die engagierte Interpretation der beiden Künstler, ihre Übereinstimmung in den Konzeptionen und die Perfektion ihres Zusammenspiels machten das Konzert zu einem außerordentlichen Erlebnis.

aus: Saale-Zeitung, Programm: Kompositionen von W. A. Mozart, J. Chr. Bach, J. Haydn. C. Ph. E. Bach

   

   SEIDENWEICHES AUF DEM TRILLERTREPPCHEN: ... Bei Thomas Pietsch und Richard Fuller, die auf Instrumenten alter Bauart spielten, ... wurde hinter der gewöhnlich stahlgerahmten, expressiven Klangfassade eine hölzerne Architektur sichtbar: Leichtgebaute Klanggerüste ohne massive Statik gegen Vibratoerschütterungen. Stattdessen schlanke Trillertreppchen und viel Raum für Luft und Licht. 

aus: Leipziger Volkszeitung, Programm: Kompositionen von C. Ph. E. Bach, J. Chr. Bach, J. Haydn, W. A. Mozart

   

   In unauffälliger Weise hingegeben an die Schönheit der Mozartschen Musik, brachten sie im von Hektik und Lärm erfüllten Alltag einem gebannt lauschenden Publikum eben diese beglückend zum Bewußtsein.

aus: Neue Westfälische, Programm: Werke von Mozart

   

   ... Das Publikum war begeistert ... der Schlußbeifall rauschte...

aus: Neue Westfälische Zeitung, Programm: Werke von W. A. Mozart, J. Haydn, zwei Bach-Söhne

Programme   4

 

4WEGE ZU MOZART

Diskographie

 

 

 

 

Thomas Pietsch & Richard Fuller:

 

Wolfgang Amadeus Mozart

Clavierduette KV 301 - 304

ambitus 97816 CD

» Eine Rarität, um nicht zu sagen eine Trouvaille.

   (Die Welt)

Hörbeispiele W. A. Mozart: Sonate C-Dur, KV 303: Adagio (mp3, 44 s, 319 KB)
W. A. Mozart: Sonate G-Dur, KV 301: Allegro con spirito (mp3, 41 s, 297 KB)